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Vorbeugen mit Medikamenten

Vor allem Menschen mit Vorhofflimmern und Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, einem Alter über 65 Jahren bei Frauen und über 75 Jahren bei Männern, eingeschränkter Herzpumpfunktion oder auch Patienten, bei denen bereits ein Schlaganfall in der Krankengeschichte vorgekommen ist, erhalten häufig blutverdünnende Medikamente. So wird das Risiko einer Gerinnselbildung gesenkt.

 

Wichtig:

  1. Selbst kleine Schnitte bluten deutlich stärker und länger.
  2. Auch nach Stürzen, leichten Stößen etc. kommt es zu deutlich stärkeren Blutergüssen. 
  3. Machen Sie jeden Arzt, der Sie behandelt – auch Ihren Zahnarzt – darauf aufmerksam, dass Sie blutverdünnende Medikamente nehmen.
  4. Tragen Sie Ihren Medikamenten-Ausweis immer bei sich – das kann Ihnen im Notfall das Leben retten!


Es gibt verschiedene Medikamente, die dafür sorgen, dass das Blut nicht so schnell gerinnt.



Bisherige Standardtherapie

Die Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten hat ihre gute Wirksamkeit erwiesen, aber erfordert eine kontinuierliche Überwachung der Gerinnung, des INR-Werts (internationalisierte normalisierte Ratio), früher des Quick-Werts.

Um einen optimalen Schutzeffekt zu erreichen, wird eine INR von 2,0 bis 3,0 angestrebt. Wird die Gerinnung stärker gehemmt (INR über 3,0), steigt das Risiko, dass es zu Blutungen kommt. Wird die Gerinnung zu wenig gehemmt (INR unter 2,0), steigt das Schlaganfallrisiko. Einige Faktoren beeinflussen die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten:

 

  • die Einnahme anderer Medikamente
  • Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-K-Gehalt, z.B.: Salate, Blumenkohl, Bohnen, Broccoli, Petersilie, Linsen, Mangold, Porree, Rosenkohl, Rotkohl, Sauerampfer, Schnittlauch, Spinat, Wirsing, Zwiebel ...
  • Lebensgewohnheiten wie z.B.: Rauchen, Alkohol oder die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln


Moderne Therapiemöglichkeiten

Seit kurzem gibt es wirksame Alternativen zu Vitamin-K-Antagonisten: Faktor-Xa-Hemmer und einen Thrombin-Hemmer.

Ihre Wirkung haben sie bereits bei anderen Erkrankungen unter Beweis gestellt. Bei diesen Medikamenten ist eine routinemäßige Kontrolle der Gerinnung nicht mehr notwendig. Ein Fortschritt, der Betroffenen den Alltag erheblich erleichtern kann. Beide Medikamente weisen unterschiedliche Dosierungsschemata und Wirkmechanismen auf. Welche Therapie für den einzelnen Patienten am besten geeignet ist, entscheiden Ärzte individuell nach einer sorgfältigen Abwägung von Nutzen und Risiko.

 

 

Weitere Informationen zum Thema Therapie des Vorhofflimmerns finden Sie unter:  http://www.antithrombose.de/vorhofflimmern/diagnose-und-therapie

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Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2017
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